Veganes Superfood Rotkohl

Veganes Superfood Rotkohl

Der Rotkohl, der mit dem Weißkohl verwandt ist, gehört zu den Kreuzblütlern. Das charakteristische Merkmal ist die lila Farbe. Sie wird durch den Farbstoff Anthocyan verursacht, der im Rotkohl, der je nach Region auch Rot- oder Blaukraut genannt wird, enthalten ist. Dies ist nur einer der vielen wertvollen Inhaltsstoffe, die aus dem Rotkraut ein veganes Superfood machen. Nachfolgend erfahren Sie, warum Sie es regelmäßig in Ihren Speiseplan integrieren sollten.

Heimisches veganes Superfood Rotkohl – welche Nährstoffe stecken drin?

Deutschland ist in Europa das wichtigste Anbauland des Rotkrauts. Eine nachhaltige Ernährung wird somit dank der kurzen Transportwege unterstützt. Die Hauptsaison beginnt im Herbst. Doch Sie können frischen Rotkohl ganzjährig kaufen, da frühe Sorten bereits ab Mai geerntet werden.

Lesen Sie die vielen gesunden Inhaltsstoffe, die das köstliche Gemüse enthält und Grund genug sein sollten, es nicht nur im Winter zu verzehren:

Farbstoff Anthocyan macht ein veganes Superfood aus dem Kohl

Der Rotkohl enthält einen ganz besonderen Inhaltsstoff. Die Rede ist vom Anthocyan. Hierbei handelt es sich um ein Pigment, das zur Familie der Flavonoide gehört. Somit sind es Antioxidantien, die die Körperzellen vor schädlichen Radikalen schützen und somit Krebs vorbeugen können. Zu den weiteren enthaltenen Radikalenfängern gehören Chlorophyll, Bioflavonoide und Phenole. Sie sind außerdem in der Lage, Entzündungen entgegenzuwirken, den Alterungsprozess zu verzögern und das Immunsystem zu stärken.

Reichlich Vitamin C

Schon 200 Gramm Rotkohl decken den Tagesbedarf an Vitamin C. Es kann die Abwehrkräfte stärken und vor Erkältungen schützen. Achten Sie jedoch auf eine schonende Zubereitung, denn es ist hitzeempfindlich, sodass zu langes Kochen das wertvolle Vitamin zerstört. Der Gehalt an Vitamin C ist beim Verzehr des Rotkohls in der Form von Rohkost viel höher als im gekochten Gemüse. Den Verlust können Sie durch schonendes Garen minimieren.

Wertvolle Mineral- und Ballaststoffe

Zudem sind reichlich Mineralien wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen enthalten, sodass der Verzehr sich besonders für Veganer und Vegetarier empfiehlt. Des Weiteren punktet der Kohl mit einem hohen Gehalt an Ballaststoffen. Sie sättigen lange und regen die Verdauung an. Im Gegensatz zu den reichlich gesunden Nährstoffen hat Rotkraut wenig Kalorien und eignet sich somit gut für Menschen, die abnehmen möchten. Auf 100 Gramm sind es gerade einmal 31. Beachten Sie jedoch, dass der Energiegehalt erheblich ansteigt, wenn Sie das Gemüse mit viel Fett zubereiten.

Veganes Superfood Rotkohl – Küchentipps

Die Zubereitung ist sehr einfach: Entfernen Sie die dicken äußeren sowie die nicht so frischen Blätter und vierteln oder halbieren Sie den Rotkohl. Spülen Sie ihn kurz ab und beseitigen Sie den Strunk und die Blattrippen. Nun lässt sich der Kohl gut in Streifen schneiden. Schmoren Sie ihn 30 bis 40 Minuten zusammen mit gewürfelten Äpfeln, mit denen Sie die Farbe intensivieren können, Lorbeerblättern oder anderen beliebigen Gewürzen und etwas Wasser. Schmecken Sie es mit Salz, Pfeffer und Essig ab.

Fertig ist ein leckeres veganes Superfood.

Veganes Superfood Rotkohl fleischlos genießen

Der Kohl schmeckt, leicht gedünstet oder noch besser roh in dünne Streifen geschnitten, wunderbar im Salat, beispielsweise in der Kombination mit Äpfeln oder Mango. In manchen Regionen werden Kartoffeln und Rotkraut zusammen gekocht und danach gestampft. Da die Kartoffeln die Flüssigkeit binden, wird die Konsistenz fester. Die fertige Speise schmeckt auch fleischlos. Das Blaukraut eignet sich außerdem gut in einem Auflauf oder in einer Gemüsepfanne. Sie können daraus ebenso eine leckere Suppe zubereiten, die besonders gut schmeckt, wenn Sie diese mit Zimt und Orangen verfeinern. Rotkohl eignet sich auch wunderbar als Zutat im Smoothie.

Zusammenfassung – Rotkohl als nährstoffreiches veganes Superfood

Rotkohl ist eine wahre Nährstoffbombe. Schon 100 Gramm decken den täglichen Bedarf an Vitamin C. Zudem sind viele weitere wertvolle Stoffe im Blaukraut enthalten. Hervorzuheben sind die sekundären Pflanzenstoffe, dank derer freie Radikale unschädlich gemacht werden. Rotkohl ist sehr kalorienarm, zumindest, wenn Sie ihn fettarm zubereiten. Somit eignet sich das leckere Gemüse auch als Diätkost. Dies alles macht aus dem Kohl ein gesundes veganes Superfood. Die Farbe reicht je nach Region, Bodenbeschaffenheit und Zubereitungsart von rot bis violett. Rotkohl passt prima in die nachhaltige, vegane Küche, die ohnehin gesünder ist als eine fleischlastige Kost. Er lässt sich beispielsweise hervorragend für knackige Salate, Gratins, Gemüsepfannen und sogar für vitaminreiche Smoothies und Säfte nutzen. Die Vielfalt an Rezepten ist sehr groß. Kombinieren Sie den Kohl mit Äpfeln oder Backpflaumen, können Sie das süßliche Aroma unterstreichen.

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