Pastinake

Veganes Superfood Pastinake

Pastinake – regionales, veganes Superfood

Immer mehr Menschen vertrauen auf den Nutzen von Superfoods, besonders beliebt sind sie unter Veganern. Was daran liegen könnte, dass sich Veganer in der Regel bewusster mit ihrer Ernährung auseinander setzen als andere Menschen. Die veganen Superfoods können meist mit einer Vielzahl besonderer Eigenschaften aufwarten, die herkömmliche Lebensmittel nicht vorweisen können. Dabei tragen viele Superfoods exotisch klingende Namen, die nicht selten besondere Potentiale versprechen. Doch ein Veganes Superfood muss nicht immer aus fernen Ländern stammen – vielmehr bieten auch viele heimische Früchte Superfood-Qualitäten. Hierzu kann vor allem die Pastinake gezählt werden.

Pastinake
Veganes Superfood Pastinake

Wissenswertes über die Pastinake

Die Pastinake – die auch als Pastinak bezeichnet wird – gehört zur Gattung der Doldenblüter. Als krautige Pflanze erreicht sie Wuchshöhen bis zu 1,20 Metern. Dabei hat sie eine weiße, fleischige Wurzel, die in ihrer Konsistenz einer Möhre gleicht und welche den essbaren Teil der Pflanze darstellt. Sie gehörte bereits im Römischen Reich zu den beliebtesten Wurzelgemüsen und ist auch heute noch ein beliebtes Herbst- und Wintergemüse. So wird die Pastinake in der Regel bis zum ersten Frost geerntet und kann anschließend über mehrere Monate eingelagert werden. Schließlich wird sie häufig mit der ähnlich aussehenden Petersilienwurzel verwechselt, unterscheidet sich von dieser jedoch deutlich. So riecht und schmeckt die Petersilienwurzel stark nach Petersilie, wohingegen die Pastinake – die auch roh verzehrt werden kann – mit ihrem süß-würzigen Geschmack eher an eine Möhre erinnert.

Pastinake – veganes Superfood mit vielen nützlichen Eigenschaften

Wie die meisten anderen Superfoods ist auch die Pastinake reich an vielen Vitaminen. Dazu zählen vor allem hohe Gehalte an

  • Vitamin A
  • Vitamin B1
  • Vitamin B2
  • Vitamin B6
  • Vitamin C
  • Vitamin E

Hier ist vor allem der hohe Anteil an den genannten B-Vitaminen wichtig, welche dem Wurzelgemüse die Berechtigung als Veganes Superfood geben. Denn diese wirken nicht nur beruhigend und schlaffördernd, sondern unterstützen die Funktionalität des zentralen Nervensystems. Zudem weist die Pastinake dank ihres Wuchses unter der Erde hohe Gehalte an Mineralstoffen auf. Dazu zählen nicht nur Calcium, Magnesium und Kalium, sondern vor allem auch Eisen, das bei Veganern nicht selten Mangelware ist. Außerdem gilt sie auch dank ihres hohen Gehaltes an Ballaststoffen mit 4,9 Gramm pro 100 Gramm als verdauungsfördernd. Schließlich hat das aromatische Wurzelgemüse ebenso einen hohen Anteil an Ätherischen Ölen und verspricht eine antibakterielle Wirkung. Mit diesen wertvollen Eigenschaften kann sie zweifellos mit anderen – auch exotischen – Superfoods mithalten und bereichert nicht nur als Veganes Superfood die heimische Küche.

Die Verwendung der Pastinake als Veganes Superfood

Ein wesentlicher Vorteil dieses Superfoods liegt nicht nur in der regionalen Verfügbarkeit, sondern auch darin, dass man es als Hauptmahlzeit oder wertvolle Beilage verzehren kann. So muss man dieses Wurzelgemüse beispielsweise nicht als Pulver einem Smoothie zugeben und teuer im Fachhandel erwerben, sondern könnte es sogar selbst anbauen oder aber in jedem Fall vergleichsweise günstig im Supermarkt erwerben.

Dabei lässt sich die Pastinake zunächst roh verzehren und kann zum Beispiel gerieben einem Salat beigefügt werden. Sie dient aber auch als perfekte, sattmachende Suppen- oder Eintopfeinlage oder kann mit etwas Honig und Pflanzenöl im Ofen gebacken werden.

Eine weitere, unkomplizierte Verarbeitungs-idee bietet sie in geriebener Form als Puffer oder als Püree.

Somit ist die Pastinake ein heimisches, veganes Superfood, das dieser Bezeichnung sehr gerecht wird.

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