Aronia-Beere

Veganes Superfood Aronia-Beere

Obwohl die Aronia-Beere auf der Nordhalbkugel als weit verbreitet gilt, ist sie noch relativ unbekannt. Dabei ist sie ein wahres veganes Superfood. Wie diese besondere Beere aussieht, woher sie kommt und was sie alles kann, können Sie nachstehend herausfinden.

Aronia Beere
Veganes Superfood Aronia Beere

Aussehen und Abstammung der Aronia-Beere

Die Aronia-Beere ist ein Rosengewächs und hat erstaunlicherweise mehr Gemeinsamkeiten mit einem Apfel als mit einer Beere. Sie ähnelt zwar auf den ersten Blick einer Heidelbeere, hat aber fast dasselbe Kerngehäuse wie ein Apfel. Die Beere überrascht mit einem interessanten herb-säuerlichen und dennoch auch süßen Geschmack.

Der Busch, auf dem die Aronia-Beere wächst, erreicht nach vier bis fünf Jahren einen Umfang von bis zu zwei Metern. Einmal im Jahr gedeiht die Frucht. Mit fortschreitendem Alter trägt sie immer mehr Beeren. Der Aronia Busch ist eine relativ anspruchslose, robuste Pflanze. Sogar Frost bis zu – 35 Grad Celcius hält sie aus. Es wird Sie daher nicht sonderlich überraschen, dass die Aronia-Beere in kühleren Regionen kultiviert wurde. Vor etwa 3 Jahrhunderten fand sie erstmals ihr Dasein in Kanada und den nördlichen USA. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewann die Beere in der ehemaligen UdSSR immer mehr Bedeutung.

Veganes Superfood Aronia-Beere – kleine Frucht – große Wirkung

Die Aronia-Beere als veganes Superfood zu bezeichnen, liegt an ihren zahlreichen Inhaltsstoffen.

Grundsätzlich besteht sie zu 85 % aus Wasser. Die restlichen 15 % an Kohlenhydraten teilen sich Glucose und Fructose. Der Zuckergehalt der Beere, der als niedrig gilt, besteht fast ausschließlich aus Sorbit. Ballaststoffe, geringfügige Fette und etwas Protein runden die Zusammensetzung positiv ab.

Die Beere verfügt außerdem über die Mineralstoffe Eisen, Zink (beide in beachtlichen Mengen), Kupfer, Calcium, Magnesium, Iod, Mangan und in hohem Anteil auch Kalium.
An Vitaminen sind insbesondere reichlich Vitamin E, B, C und K vorhanden. Nur die Vitamine B12 und D sind nicht enthalten.
Erwähnenswert sind auch die vier organischen Säuren der Aronia-Beere. Den mit Abstand höchsten Anteil macht die Apfelsäure aus. Chlorogensäure, Bernsteinsäure sowie Zitronensäure sind ebenso vertreten.

Die Beere hat ihren Beinamen „Veganes Superfood“ aber vor allem den bioaktiven, antioxidativen Pflanzen-Farbstoffen zu verdanken. Diese wirken sich auf viele Vorgänge im Körper sehr positiv aus. Egal ob es um die Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen geht, um die Stärkung des Immunsystems, ob Entzündungen gemindert werden sollen (insbesondere jene der Blase, der Leber, der Gelenke und des Zahnfleisches) oder bei Magen-Darmbeschwerden: Ein veganes Superfood wie diese Beere ist eine unverzichtbare Ergänzung in der Nahrungszufuhr. Studien haben ergeben, dass die Beere sich sogar positiv bei Krebserkrankungen und Augenerkrankungen wie dem Grauen Star auswirkt.

Vielfältiger Verzehr der Aronia-Beere

Die Beere ist als veganes Superfood auf verschiedenste Art im Handel erhältlich. Sie kann frisch oder getrocknet zugeführt werden. Frische Früchte sind eine hervorragende Beigabe zu Likören oder Süßspeisen. Auch ein gepresster Saft ist eine wohltuende Alternative. Verkauft werden häufig auch Konfitüren und Gelees. Diese sind meist mit anderen Wildbeerengemischt. Aus gekochten Beeren lässt sich weiters ein tolles Kompott herstellen. Es ist auch möglich, getrocknete Aronia-Beeren zu essen. Veganes Superfood wie diese Frucht ist in dieser Form eine optimale Zugabe zu Müslis. Auch ein Frühstückstee aus geschroteten Beeren schmeckt.