Vegane Jacken

Vegane Jacken für jede Jahreszeit

Zur Produktion unserer Kleidung werden verschiedene Rohstoffe benötigt, welche eine mehr oder weniger gute Umweltbilanzaufweisen. Diese basiert auf der Belastung der umliegenden Ökosysteme und der nachhaltigen oder eben ineffizienten Beschaffung des Materials. Das Stichwort vegane Mode bringt zudem den Aspekt des Tierschutzes als weiteres Argument für einen bewussten Konsum. Der Kauf von Kleidung, welche ohne tierische Materialien hergestellt werden, steht dabei nicht nur im Zeichen des Klimaschutzes, sondern aus ethischer Perspektive wird hier auch das Tierwohl priorisiert. Mit Überzeugung und strengen Richtlinien bieten zahlreiche Hersteller mittlerweile eine große Auswahl von tierleidfreier Kleidung an – vegane Jacken, Schuhe, Jeans und vieles mehr werden bis ins Detail aus natürlichen oder synthetischen Stoffen gefertigt. Wer neben den zertifizierten Herstellern auch sonst auf vegane Kleidung setzt, hat beim Einkaufen auf einige Materialien acht zu geben.

Tierische Materialien an Jacken

Leder wird durch einen Gerbereiprozess aus der Haut von Tieren – hauptsächlich von Rindern aber auch Schafen, Ziegen, Schweinen und Fischen gewonnen. Es ist dabei kein Abfallprodukt aus der Nahrungsmittelproduktion, sondern erfordert die industrielle Züchtung der jeweiligen Tiere zum bloßen Nutzen der Materialgewinnung. Durch den Verzicht auf Leder kann damit unnötiges Tierleid vermieden werden. Neben den Echtleder Jacken können auch Patches mit dem Markenlogo ähnlich wie bei Jeans aus Leder gefertigt sein. Vegane Jacken sollten daher weder als Obermaterial noch in den modischen Details aus dem tierischen Material bestehen.

Gerade bei Jacken für die kalten Herbst- und Wintermonate sollte bei einem veganen Kleiderschrank besonders auf die Bestandteile geachtet werden. Um besonders kältebeständig zu sein, haben die meisten warmen Jacken eine Fütterung, welche in einigen Fällen aus Daunen bestehen. Insofern die Hersteller keine gänzliche Transparenz bezüglich des Produktionsprozesses zeigen, ist es häufig schwer nachzuvollziehen unter welchen Bedingungen den Gänsen die Federn entnommen werden. Das qualvolle Rupfen bei lebendigem Leib ist zwar theoretisch verboten, doch nicht immer werden diese Richtlinien rechtmäßig eingehalten. Auf Nummer sicher geht man daher entweder durch den Verzicht auf Daunen oder die gründliche Recherche der Philosophie des jeweiligen Anbieters.

Vegane Jacken und ihre Materialien

Die Alternativen zu tierischen Materialien reichen von natürlichen Fasern der Hanfpflanzen, Baumwolle und Leinen bis hin zu künstlichen Mikrofasern und recyceltem Polyester. Im Unterschied zu herkömmlichen Jacken widmen sich die meisten Hersteller von veganer Mode zusätzlich der Fairness und Nachhaltigkeit, sodass die Rohstoffe aus einem nachwachsenden Anbau stammen und durch eine geringe Treibhausgasemission produziert und transportiert werden. Die gerechte Bezahlung der Arbeiter und angemessene Produktionsbedingungen gehören bei vertrauenswürdigen Herstellern außerdem zur Unternehmensphilosophie.

Vegane Jacken für jede Jahreszeit zu kaufen, wird demnach durch vegane Gütesiegel und Zertifizierungen bestimmter Hersteller erleichtert. Wer auch im herkömmlichen Handel auf vegane Jacken, Schuhe usw. setzt, der kann durch einen einfachen Blick auf das Etikett mehr über die verwendeten Materialien erfahren. Der Verzicht auf Leder und weitere tierische Materialien wie Daunen oder Wolle ist häufig offensichtlich am Obermaterial zu entscheiden aber auch kleine Details können aus diesen Rohstoffen gefertigt werden. Vegane Jacken können demnach durch Achtsamkeit und eine genaue Recherche beim Kauf im üblichen Handel oder auch bei speziellen veganen Herstellern erworben werden. Vegane Jacken sind damit ein weiteres Kleidungsstück, welches durch Nachhaltigkeit, Tierschutz und Fairness überzeugt.