Plastik

Plastik – der Kunststoff ist nahezu überall und gefährlich

Plastik hat sich seit den 1980er Jahren extrem stark verbreitet und ist nahezu jedem Lebensbereich mittlerweile ein fest verankerter Bestandteil. Während man früher den unweigerlich auftretenden Plastikmüll noch in tiefen Gruben vergraben konnte und ihn damit zumindest außer Sichtweite und das Problem damit aus den Augen hatte, wächst uns der Plastikmüll heute über den Kopf. Überall tritt er auf und wird tagtäglich in rauen Mengen weiter produziert.

Plastik ist leider omnipräsent und sorgt überall für verheerende Schäden und das nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt. Plastik ist so widerstandsfähig, das er nicht biologisch abbaubar ist, dieser Kunststoff bleibt für immer. So würde es etwa 500 Jahre dauern, bis eine ins Meer geworfene Plastikflasche, durch Reibung, Salzwasser, Wind und Wellen zersetzt werden würde, aber auch dann wäre der Kunststoff nicht verschwunden, er würde nur zu Mikroplastik werden und wäre somit nur aus unserem Sichtfeld verschwunden.
Aber nicht nur Kunststoffabfälle und das damit verbundene Entsorgungsproblem von Kunststoff stellen eine Bedrohung für die Welt dar, auch die Produktion von Plastik ist eine echte Herausforderung.

Herstellung von Plastik

Zur Herstellung von Plastik wird Rohöl aus dem Boden gepumpt und zur Raffinerie transportiert, dort wird es verarbeitet, zum Händler gebracht, im Handel dann meist sehr billig von den Kunden eingekauft und in der Regel auch wieder sehr schnell als Plastik-Abfall in den Müll geworfen. Im Grunde ist es absurd, was wir uns und unserem Planeten hier antun, und doch passiert es unzählige Male pro Stunde auf der ganzen Welt in Form von Plastiktüten, Getränkebehältern, alle Arten von Plastikverpackungen und was es sonst noch gibt. Man braucht sich ja nur mal bei sich Zuhause oder wo auch immer umzuschauen und mit einem Blick hat man wahrscheinlich viele Dinge aus Plastik identifiziert, für die es zum Großteil auch eine umweltfreundlichere Alternative gibt.

Plastik-Müll

Um sich das Phänomen mit dem Plastikmüll etwas zu veranschaulichen und wenn man es sich so nicht wirklich vorstellen kann, dann kann man zum Beispiel mal eine Woche lang seinen Plastikmüll sammeln und sehen, was da alles zusammenkommt. Dann ist es sehr deutlich und vereinfacht vielleicht die Frage, in welchen Bereichen man einfache, ökologische Alternativen nutzen könnte.
Doch bevor wir zur Verbesserung der Situation und schrittweise auch zur Lösung des Problems kommen, sollten wir uns langsam an das Thema Kunststoff herantasten. Denn es muss nicht das Ziel sein, dass jeder, der diesen Artikel liest, seinen Kunststoffverbrauch direkt komplett reduziert – auch wenn das großartig wäre – aber oft hilft es mehr, wenn viele Menschen kleine Verbesserungen vornehmen, als wenn wenige radikale Änderungen treffen. Insofern schon mal vorweg, jede eingesparte Plastiktüte hilft der Welt!
Daher, wenn wir uns alle vor dem Kauf von verpackten Lebensmitteln oder anderen Produkten fragen, ob es wirklich notwendig ist, dies zu kaufen, oder ob es andere Alternativen gibt, würde es unserem Planeten schon sehr geholfen sein. Denn die Reduzierung von Kunststoffabfällen ist einfach etwas, das wir nur alle gemeinsam tun können. Schritt für Schritt können wir uns vom Plastik trennen und die Erde so etwas verbessern.

Vielleicht fühlt es sich in diesem Prozess manchmal so an, als würden wir ein paar Schritte zurückgehen – zum Beispiel, wenn man wieder mit der Jute-Tasche einkaufen geht oder die hölzerne Zahnbürste benutzt, aber auf lange Sicht sind dies genau die notwendigen und richtigen Schritt in eine bessere und nachhaltigere Zukunft.

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