Kurkuma

Kurkuma – veganes Superfood

Kurkuma – Superfood aus Südasien

Kurkuma ist eine aus Südasien stammende Pflanze, welche auch Gelbwurz oder indischer Safran genannt wird. Seit tausenden von Jahren findet sie bereits in der Traditionellen Chinesischen Medizin und im Ayurveda, der indischen Medizin, Verwendung. Als Gewürz und Heilmittel wird die Wurzel der Pflanze verwendet. In Europa beschäftigt man sich erst seit ungefähr fünfzig Jahren mit der medizinischen Heilwirkung. Die Wurzel kann man roh, gekocht, gemahlen als Gewürz oder weiterverarbeitet zu Öl konsumieren. Als Pflanze ist diese natürlich zu einhundert Prozent vegan.

Kurkuma
Veganes Superfood Kurkuma

Was ist drin im Superfood Kurkuma?

100 Gramm Kurkuma bestehen aus folgenden Makronährstoffen:

  • 65 Gramm Kohlenhydrate
  • 10 Gramm Fett
  • 8 Gramm Protein

Folgend enthält das Superfood viele weitere Nährstoffe, wie zum Beispiel:

  • Curcumin
  • Magnesium
  • Calcium
  • Ätherische Öle

Wer sich vegan ernährt, sollte und muss auf keine Nährstoffe und Vitamine verzichten. Kurkuma kann zu einer ausgewogenen Versorgung beitragen.

Curcumin

Curcumin ist der Stoff, der diesem Superfood seine intensive gelb-orange Farbe gibt. Des Weiteren ist es der Hauptgeschmacksträger des Kurkuma-Gewürzes, welches pur oder in Currymischungen Verwendung findet. Studien bestätigen dem Curcumin eine schmerzlindernde und beweglichkeitsverbessernde Wirkung. Da der Stoff nahezu nicht in Wasser löslich ist, sollte dieser für eine optimale Aufnahme mit etwas Fett eingenommen werden.

Magnesium

Magnesium ist als Mineralstoff an wichtigen Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper beteiligt. Die bekannteste Wirkung ist die Krampf- und Spannungslösung. Das Mineral hilft dadurch unter Anderem gegen Muskelkrämpfe, verspannungsbedingte Schmerzen, Kopfschmerzen und Menstruationsbeschwerden. Insbesondere wenn Sie Sport treiben, können Sie einen erhöhten Bedarf an Magnesium haben. Ein weiterer Effekt ist die leicht blutdrucksenkende Wirkung. Es verringert demzufolge auch das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko.

Calcium

Calcium spielt eine wichtige Rolle für die Knochen und Zähne. Nahezu einhundert Prozent des verfügbaren Calciums im Körper werden dafür benötigt. Ein großer Irrtum wurde mittlerweile belegt: Milch und Milchprodukte haben zwar große Vorkommen an Calcium, jedoch werden diese im Körper durch die Säurehaltigkeit genau dieser Lebensmittel aufgebraucht. Grünes Gemüse ist als Calciumlieferant deutlich besser geeignet und sorgt so für starke Knochen – gute Nachrichten für Jeden, der vegan lebt. Weitere Funktionen übernimmt der Mineralstoff für die Muskelkontraktion und Reizweiterleitung der Zellen.

Ätherische Öle

Die ätherischen Öle des Kurkuma sind entzündungshemmend und antioxidantisch. Dadurch schützen sie vor vielen Krankheiten und Gebrechlichkeiten. Antioxidantien wirken unter Anderem vorbeugend gegen Krebs und Tumorkrankheitenund schützen die Nervenenden im Gehirn vor Ablagerungen. Dies senkt das Alzheimer- und Demenzrisiko. Die entzündungshemmende Wirkung wird im ganzen Körper freigesetzt und hat dort vielerlei Vorteile. Des Weiteren kurbeln die ätherischen Öle die Fettverbrennung an und senken den Cholesterinspiegel im Blut. Dies wirkt schützend auf Herz und Gefäße.

Fazit – ist Kurkuma wirklich ein veganes Superfood?

Wenn Sie sich vegan ernähren, ist Kurkuma eine gute und gesunde Ergänzung. Es ist ein wohlschmeckendes Gewürz, gibt dem Essen eine schöne Farbe und hat viele gesundheitliche Vorteile – ein richtiges Superfood. Sollten Sie davon einmal gelbe Flecken auf der Kleidung oder Küchenhelfern haben, können Sie diese einfach in die direkte Sonne legen. Die Flecken verschwinden nach einiger Zeit von selbst.

Leben Sie vegan, leben Sie gesund!

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