Hühner in Legebatterien

Hühner in Legebatterien

Ein Leben das definitiv keiner haben möchte! Das Leben einer Henne, die für die Legebatterie vorgesehen ist, ist vom Start weg grausam. Es beginnt in der sogenannten Brüterei, innerhalb nur weniger Minuten nach dem sich das Küken aus der Schale gekämpft hat werden die männlichen Küken aussortiert und meistens direkt getötet. Tausende von männlichen Küken werden einfach in Schredder geworfen und zerstückelt, dies ist eine routinemäßige Methode der Küken-Entsorgung. Es kommt auch vor, dass männliche Küken einfach in Müllcontainer geschmissen werden und dort ersticken und sterben. Wenn man sieht was den weiblichen Küken widerfährt, dann erscheint einem das schreckliche Leid der männlichen Küken fast schon als eine gute Alternative.

Den weiblichen Küken wird erstmal ein Teil des Schnabels abgeschnitten. Dadurch soll verhindert werden, dass sich die Hühner in den extrem engen Käfigen, in denen sie ihr ganzes Leben verbringen werden, gegenseitig mit den Schnäbeln verletzten. Allerdings sind die Schnäbel der Hühner sehr schmerzempfindlich und die Schmerzen können bis zu sechs Wochen andauern. Wenn sie im Lagerhaus ankommen, werden vier bis sechs Küken in einem Käfig gesetzt, dort bleiben sie auch und wenn sie zu ausgewachsenen Hühnern heranwachsen, dann sind die Vögel so verkrampft, dass sie ihre Flügel nicht mehr ausstrecken können.

Bei unzähligen Hühnern, die auf einer der derzeit typischen Massentierhaltungs-Farmen „leben“, wird keines der Tiere als einzelnes beachtet, einfach als Produkte, die durch geschoben werden. Viele der Tiere sterben an Dehydrierung oder Verhungern, wenn sie sich in den Drähten der Käfige verfangen, wenn ihre Zehennägel um die Drähte herum wachsen oder wenn das mechanisierte Futter- oder Wasserversorgungssystem nicht funktioniert. Andere sterben, weil sie Ammoniak einatmen, das aus den Kotgruben unter den Käfigen hoch dringt. Die Hühner werden so gezüchtet, damit sie maximal große Eier legen.

Unter diesen Bedingungen leben die Hühner ein bis zwei Jahre lang oder kürzer, bis ihre Leistung bei der  Eierproduktion zurückgeht, dann werden sie getötet.

Legehennen könnten dann zwar zur Schlachtung geschickt werden, aber in der Regel befinden sie sich oft in einem derart desolaten Zustand, dass sie von der Lebensmittelindustrie nicht verwendet werden können. Daher werden in einigen Betrieben diese sogenannten „verbrauchten“ Hennen einfach entsorgt.

Insgesamt erleben die Tiere in diesen Betrieben unter grausamen Bedingungen, hier eine kurze Übersicht, was in Legebatterien heute leider an der Tagesordnung ist:

  • Hennen, sind oft in ihren Käfigen bewegungsunfähig und können weder an Futter noch an Wasser gelangen.
  • oft sind tote Vögel und lebende in den gleichen Käfigen
  • Mitarbeiter quälen die Tiere
  • die Tiere, sind derart in ihre Käfige gepfercht, das ihre Federn ausgerissen sind und sie schwere Verletzungen haben

Wer sich das vorstellt, dem stellt sich die Frage: warum vegan leben? Nicht mehr.

 

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