Fleischproduktion und Welthunger

Fleischproduktion und Welthunger

Die meisten Menschen werden vegan, weil Ihnen die Tiere leid tun und sie nicht (mehr) für deren Qualen mit verantwortlich sein wollen. Was schon ein ausreichender und sinnvoller Grund ist, um sich dem Veganismus zuzuwenden. Was allerdings oft gar nicht so bekannt ist, ist der Einfluss der Produktion der schier endlosen Massen an Fleisch und die Auswirkung davon auf den Hunger der Welt.

Wie kann die Produktion von etwas essbarem negative Auswirkungen auf den Welthunger haben, fragen sich vielleicht manche. Die Antwort ist eindeutig. Was auch oft nicht viele wissen, ist dass in vielen Ländern die qualvolle Massentierhaltung sogar vom Stand finanziell unterstützt wird.

Entwicklung Fleischproduktion

Über die vergangenen Jahrzehnte ist die Fleischproduktion immer weiter gestiegen und hat im Jahr 2018 einen neuen Rekordwert erreicht.

Gleichzeitig ist es allerdings so, dass die Weltbevölkerung nicht im gleichen Umfang steigt und auch nicht jeder von der gestiegenen Fleischproduktion gleich viel verbraucht. Dennoch benötigt man für das produzierte Fleisch unglaubliche Flächen und extreme Mengen an Wasser. Beides Ressourcen, die dem Menschen in heutiger Zeit nicht mehr in dem Umfang zur Verfügung stehen, wenn eine nachhaltige Lebensweise betrieben werden soll. Was das erklärte Ziel sein sollte!

So werden ca. 80 % der Fläche, die landwirtschaftlich genutzt wird, von der Viehwirtschaft in Anspruch genommen! Das unglaubliche aber ist, dass mit den tierischen Lebensmitteln, die auf dieser enormen Fläche produziert werden, nur 17 % zur weltweiten Ernährung beitragen. (Vergleichen Sie dazu das Buch „Vegan für Einsteiger“, was ich sehr empfehlen kann)

Auswirkungen der Fleischproduktion auf den Hunger der Welt

Diese enormen Flächen, die von der Produktion von Fleisch in Anspruch genommen werden, stehen nicht für den Anbau von Getreide und anderen pflanzlichen Produkten zur Verfügung, die in den Entwicklungsländern stark benötigt werden. Das auf diesen Flächen produzierte Fleisch wird allerdings in der westlichen Welt konsumiert, insofern wird werden die Reichen auf Kosten der Armen ernährt. Dazu kommt noch, dass es in den industriell entwickelten Ländern die benötige Fläche gar nicht gibt, sondern in den Entwicklungsländern. In diesen Ländern wird also Futter für die Tiere angebaut, die von den Reichen gegessen werden. Während die Menschen dort vor Ort Hunger leiden und keine Möglichkeiten haben lebenswichtige Nahrungsmittel für sich selbst anzubauen.

Wasserverschwendung für den Fleischkonsum

Dazu kommt natürlich noch der enorme Verbrauch von Wasser für die Produktion von Fleisch. In ein Kilo Rindfleisch fließen im weltweiten Mittel über 15.000 Liter Wasser! Das muss man sich mal vorstellen, wie viele Menschen kein Trinkwasser haben und wie respektlos an anderen Teilen der Erde mit Fleisch umgegangen wird. Diese extreme Ungleichheit und Ungerechtigkeit kann durch eine konsequente vegane Ernährungsweise gestoppt werden. Somit ist der Veganismus eine Lebensform die wirklich etwas gegen das Leid auf der Erde und für den Weltfrieden tun kann.

Vegan für den Welthunger

Mit jedem Schritt in Richtung einer veganen, nachhaltigen und vollwertigen Ernährungs- und Lebensweise helfen Sie die Welt ein Stück besser zu machen. Diese unumstößlichen Fakten sollten keine Gegenargumente mehr zulassen und Sie auf Ihrem Weg in ein veganes Leben weiter bestärken. Mehr zu diesem Aspekt des Veganismus finden Sie im Bereich Nachhaltigkeit hier auf der Seite.

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